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Massaranduba

September 12th, 2008 · Keine Kommentare

Massaranduba wird im Zuge des Gartenholzboom immer häufiger statt Bangkirai eingesetzt, das teilweise knapp wird. Massaranduba ist botanisch verwandt mit Makore und Douka und ist ihnen in Struktur und Farbe weitgehend ähnlich, übertrifft sie aber in Gewicht und Festigkeitseigenschaften noch erheblich. Massaranduba zählt zu den härtesten Nutzhölzern und ist besonders als Konstruktions-Holz im Außenbau einsetzbar, es stammt aus Südamerika.

Massaranduba zunehmend nachgefragt
Natürliche Verbreitung und botanische Bezeichnungen von Massaranduba: Manilkara hüben und M. bidentata; nördliches Südamerika. - Familie der Sapotaceen.

Eigenschaften von Massaranduba:
Splint
blaß gelblich bis rosagrau und meist um 3 bis 6 cm breit, bei jüngeren Bäumen auch breiter.
Kernholz
hellrot bis violett­ braun und überwiegend rotbraun nachdunkelnd; farblich dem Makore und Douka oder auch dem Azobe/Bongossi ähnlich.
Poren
mittelgroß und überwiegend in zerstreuten, radialen Gruppen geordnet und besonders auf glatten, radialen Flächen als Porenrillen noch gut erkennbar; im Kernholz immer mit Thyllen verstopft
Holzstrahlen
fein und das Holzbild nicht beeinflussend.
Speicherzellen
auf Querschnitten als schmale, tangentiale Bänder sich besonders im Kernholz abzeichnend;tangential nur teilweise als feine Fladerung noch erkennbar.
Zuwachszonen
durch etwas dunkleres Spätholz unterschiedlich deutlich und oft eine leichte Hell/Dunkel-Fladerung hervorrufend.
Faserverlauf
bei Moabi fast geradfaserig, bei den anderen Arten mit unterschiedlich starkem Wechseldrehwuchs und entsprechend deutlichen Glanzstreifen. 
Insgesamt ist Massaranduba auch strukturell dem Makore und Douka ähnlich.

Tags: Holz

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