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	<description>Wissen rund ums Holz</description>
	<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 07:59:12 +0000</pubDate>
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		<title>Auch Buche ist geeignet für thermische Behandlung - Fachgruppe definiert Qualitätsparameter für Thermoholz</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 17:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Thermoholz]]></category>

		<category><![CDATA[buche]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin, 07. März 2012 - Nicht jedes „Thermoholz“ hält was es verspricht. Am 16.12.2011 wurde im Holzzentralblatt über Probleme mit Thermoholz aus Buche insbesondere in der Außenanwendung für Terrassen berichtet. Probleme kann es aber nicht nur mit der Buche geben, sondern auch mit thermisch behandelten Produkten aus anderen Holzarten. Entscheident ist nach Ansicht der Fachgruppe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin, 07. März 2012 - Nicht jedes „Thermoholz“ hält was es verspricht. Am 16.12.2011 wurde im Holzzentralblatt über Probleme mit Thermoholz aus Buche insbesondere in der Außenanwendung für Terrassen berichtet. Probleme kann es aber nicht nur mit der Buche geben, sondern auch mit thermisch behandelten Produkten aus anderen Holzarten. Entscheident ist nach Ansicht der Fachgruppe „Thermoholz“ im BSHD daher weniger die Holzart, sondern das Qualitätsmanagement im gesamten Produktionsablauf.</p>
<p>Die Fachgruppe „Thermoholz“ im Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. hat im Jahr 2011 eine Initiative zur Qualitätssicherung von Thermoholz gestartet, um Reklamationen durch falsche Erwartungen an thermisch behandelte Produkte vorzubeugen. Eine rein augenscheinliche Begutachtung der Farbe und des äußeren Erscheinungsbildes von Thermoholz reicht auf keinen Fall aus, die Qualität abschließend zu beurteilen. Denn fast alle Thermohölzer weisen eine dunkle Farbe auf. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass eine ausreichende Steigerung von Dauerhaftigkeit und Formstabilität gewährleistet ist. Nachfolgend werden die Qualitätsvoraussetzungen in Kurzform beleuchtet:</p>
<p><strong>Rundholz</strong><br />
Die Grundlage für eine hohe Qualität des Thermoholzes wird schon mit der Auswahl des Rundholzes gelegt. Grundsätzlich darf nur hochwertiges Stammholz eingesetzt werden. Bei Buche für den Außenbereich ist eine rotkernfreie Ware zwingend, da Rotkern in der Bewitterung zu einer vermehrten Rissigkeit führen kann.<br />
<strong><br />
Einschnitt</strong><br />
Thermoholz wird in der Regel mit einem Feuchtegehalt von 4-6% ausgeliefert. Danach nimmt das Holz wieder Feuchtigkeit auf, je nach Verfahren bis zu einem Anteil von 12%, so dass die Dielen in die Breite „wachsen“. Qualitätsbewusste Hersteller bieten aus diesem Grund Hölzer mit überwiegend stehenden Jahrringen (Rift/Halbrift) an. Diese Ware ist besonders formstabil und weist ein ganzjährig exaktes Fugenbild auf.</p>
<p><strong>Holztrocknung</strong><br />
Für die Thermobehandlung sollte getrocknetes Schnittholz aus einer optimierten Schnittholztrocknung eingesetzt werden, da sich kleinste Trocknungsfehler durch die hohe Temperatur von ca. 190 bis 210 °C im weiteren Produktionsverlauf stark auf die Thermoholzqualität auswirken können. Nur Schnitthölzer mit einer geringen und gleichmäßigen Ausgangsfeuchte sollten daher in der Thermobehandlung Verwendung finden.</p>
<p><strong>Behandlungsparameter</strong><br />
Um hochwertiges Thermoholz zu produzieren, bedarf es entsprechender Erfahrung und Know-how in Bezug auf Temperatursteuerung, Temperaturhöhe, Behandlungsdauer, Feuchtigkeitszugabe und Haltezeiten. Die Aufheiz- und Abkühlungsphase sollte dabei langsam und schonend erfolgen, um Spannungen im Holz zu vermeiden. Die Modifizierungsphase dauert je nach Dimension einige Stunden, in denen die Temperatur konstant gehalten werden muss. In der Abkühlungsphase werden immer wieder Konditionierungsphasen eingelegt, um Feuchtigkeit in das fast darrtrockene Holz einzubringen und so mögliche Spannungen im Holz aufzuheben.</p>
<p><strong>Physikalische Qualitätsgrößen &amp; Fremdüberwachung</strong><br />
Qualitativ hochwertiges Thermoholz zeichnet sich durch den Nachweis von messbaren Kenngrößen wie beispielsweise Dauerhaftigkeit, Bruchschlagarbeit, Biege-E-Modul, Brinellhärte, Ausgleichsfeuchte, Quellung, Rohdichte und der maximalen Wasseraufnahme aus. Um Handelspartner und Kunden ein Maximum an Sicherheit zu geben, lassen daher qualitätsbewusste Hersteller die relevanten Werte regelmäßig durch eine unabhängige Fremdüberwachung ermitteln und prüfen. Der neu gegründete Thermoholz-Qualität e.V. wird künftig mit einem neuen Qualitätszeichen Unternehmen auszeichnen, die diesen Prozess nach definierten Vorgaben vorbildlich durchführen.</p>
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		<title>Neue Studie: Holz ist Baustoff der Zukunft</title>
		<link>http://www.holzwissen.net/neue-studie-holz-ist-baustoff-der-zukunft/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 15:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Holzmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[Holzbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Wohnungsbau soll die Verwendung von Holz bis 2016 um bis zu neun Prozent zulegen. Auf der diesjährigen EcoBau Live in Köln informiert der Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland über das Potenzial des nachwachsenden Rohstoffs.
Berlin, 22. Februar 2012 – Architekten sehen im Holz den Baustoff der Zukunft. Das Marktforschungsunternehmen BauInfoConsult hat 180 Planer nach ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Wohnungsbau soll die Verwendung von Holz bis 2016 um bis zu neun Prozent zulegen. Auf der diesjährigen EcoBau Live in Köln informiert der Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland über das Potenzial des nachwachsenden Rohstoffs.</strong></p>
<p>Berlin, 22. Februar 2012 – Architekten sehen im Holz den Baustoff der Zukunft. Das Marktforschungsunternehmen BauInfoConsult hat 180 Planer nach ihren Baustoff-Trends für den Zeitraum bis zum Jahr 2016 befragt. Das Ergebnis: Wachstum wird einzig beim Werkstoff Holz erwartet. Nach Meinung der Experten wird  der nachwachsende Rohstoff bis 2016 um 8,5 Prozent zulegen. Andere Baumaterialien wie Stahl, Ziegel oder Mauerstein stagnieren oder werden nach Angaben der Architekten mittelfristig sogar rückläufig nachgefragt.</p>
<p>Lars Schmidt, vom Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD), bestätigt die Umfrageergebnisse: „Die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten und die ökologischen Vorteile von Holz werden andere, energieintensive Baumaterialien in Zukunft in den Schatten stellen. Technologische Neuerungen in der Holzverarbeitung eröffnen dem Rohstoff schon jetzt ganz neue Einsatzmöglichkeiten – beispielsweise im mehrstöckigen Wohnungsbau.“ Unschlagbar sind laut Schmidt zudem die Wärmedämmeigenschaften von Holz.</p>
<p>Diese und viele weitere Informationen zum Thema „Bauen und Wohnen mit Holz“ stellt der BSHD Ende März auf der EcoBau Live in Köln zur Schau. Auf einem Gemeinschaftsstand demonstriert der Bundesverband, zusammen mit dem Landesbetrieb Forst und Holz Nordrhein-Westfalen und Mitgliedsunternehmen vom 27.-29.3.2012 die Neuheiten der Holzbranche. So informiert beispielsweise die Menz Holz GmbH aus dem hessischen Ehrenberg über innovative Produkte aus dem Bereich Thermoholz.</p>
<p>Die Fachmesse für nachhaltiges, ökologisches Bauen, energetische Sanierung und erneuerbare Energien wird außerdem von zahlreichen Fachseminaren sowie von hochkarätig besetzten Podiumsdiskussionen begleitet. Alle Informationen zur Messe erhalten Besucher im Internet unter www.ecobaulive.de.</p>
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		<item>
		<title>Rohholzhandel bietet forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen (FWZ) faire und professionelle Zusammenarbeit</title>
		<link>http://www.holzwissen.net/rohholzhandel-bietet-forstwirtschaftlichen-zusammenschlussen-fwz-faire-und-professionelle-zusammenarbeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 15:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rohholz]]></category>

		<category><![CDATA[Holzhandel]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Zahl und Größe forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse  im Kleinprivatwald erwartet der im GD Holz organisierte Rohholzhandel auch weiterhin eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit den Waldbesitzern.

Die öffentliche Förderung dieser forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse verfolgt das Ziel, wirtschaftlich eigenständige Einheiten für die Waldbewirtschaftung, Holzernte und Holzvermarktung zu schaffen – schließlich auch mit dem Ziel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="txtStd">
<p>Vor dem Hintergrund der zunehmenden Zahl und Größe forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse  im Kleinprivatwald erwartet der im GD Holz organisierte Rohholzhandel auch weiterhin eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit den Waldbesitzern.</p></div>
<div class="txtStd">
<p>Die öffentliche Förderung dieser forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse verfolgt das Ziel, wirtschaftlich eigenständige Einheiten für die Waldbewirtschaftung, Holzernte und Holzvermarktung zu schaffen – schließlich auch mit dem Ziel der Holzmobilisierung im Kleinprivatwald.</p>
<p>Mit diesem Thema hat sich auch ein Arbeitskreis im Rahmen  des 9. Bundeskongresses der FWZ beschäftigt.</p>
<p><q>Einige Äußerungen zum Ausschluss des Rohholzhandels aus der Wertschöpfungskette haben uns schon überrascht</q>, so Thomas Goebel, Geschäftsführer des Gesamtverbandes Deutscher Holzhandel (GD Holz).  So wurde von diesem Kongress berichtet, dass der Rohholzhandel perspektivisch keine Berechtigung mehr haben solle, Partner der Privatwald-Organisationen zu sein.</p>
<p>Der GD Holz weist darauf hin, dass der Rohholzhandel für den Waldbesitzer in der Wertschöpfungskette ein starker und kompetenter Partner ist. Die Unternehmen bieten dem Waldbesitzer Dienstleistungen von der Holzernte über die Bringung und bilden den komplexen Logistikprozess bis zum Verarbeiter ab. Die Ausrüstung der Unternehmen ist hochprofessionell, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr qualifiziert. Der Rohholzhandel verfügt in der Wertschöpfungskette über ein effektives und umfassendes Netzwerk. Er hat eine hohe Sortimentskompetenz, unabhängig ob Energieholzsortimente, Industrieholz oder Stammholz.</p>
<p>Zur Erreichung dieses Niveaus sind erhebliche Investitionen der Betriebe erforderlich, um Maschinen, Fuhrpark und Personal in der Wertschöpfungskette vorzuhalten. Die Unternehmen des Rohholzhandels haben sich in der freien Marktwirtschaft und durch kluges sowie nachhaltiges unternehmerisches Handeln so für die Zukunft aufgestellt. Für den Aufbau neuer Logistikprozesse ist ein erheblicher Kapitalaufwand erforderlich.</p>
<p><q>Aus unserer Sicht kommt der Waldbesitz an Netzwerk und Kompetenz des Rohholzhandels gar nicht vorbei, wenn er klug rechnet. Es ist vielmehr fraglich, ob an dieser Stelle mit Fördermitteln Parallelstrukturen und Kapazitäten geschaffen werden müssen, die am Markt längst vorhanden sind</q>, führt Goebel weiter aus.</p>
<p>Auch in Zeiten guter Holzpreise braucht der Waldbesitz  - und das gilt für alle Waldbesitzarten wie den Kleinprivatwald – kompetente und starke Partner. Der Rohholzhandel steht jetzt und in Zukunft dafür bereit.</p>
<p>Berlin, Februar 2012</p></div>
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		<title>Deutsche Rundholzpreise auch in 2011 auf weltweitem Rekordniveau</title>
		<link>http://www.holzwissen.net/rundholzpreise/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 14:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Holzmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[rundholzpreis]]></category>

		<category><![CDATA[Sägeindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Trendwende beim Nadelrundholz zeichnet sich ab
Berlin, 20.12.11 – Das ausgehenden Jahr setzte den Trend weiter fort: Deutschlands Rundholzpreisniveau lag auf internationalem Rekordniveau und nahm damit der deutschen Sägeindustrie die Konkurrenzfähigkeit auf den zunehmend globalen Schnittholzmärkten. Doch jetzt zeichnet sich bei den Nadelrundholzpreisen eine Trendwende ab.
Der Bundesverband der Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD) hat zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong>Trendwende beim Nadelrundholz zeichnet sich ab</strong></p>
<p class="MsoNormal">Berlin, 20.12.11 – <strong>Das ausgehenden Jahr setzte den Trend weiter fort: Deutschlands Rundholzpreisniveau lag auf internationalem Rekordniveau und nahm damit der deutschen Sägeindustrie die Konkurrenzfähigkeit auf den zunehmend globalen Schnittholzmärkten. Doch jetzt zeichnet sich bei den Nadelrundholzpreisen eine Trendwende ab.</strong></p>
<p class="MsoNormal">Der Bundesverband der Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD) hat zum Jahresende die Rundholzpreisentwicklung analysiert. „Schon im Jahr 2010 hatten wir über alle Holzarten und Sortimente im internationalen Vergleich in Deutschland die absolut und historisch betrachtet höchsten Rundholzpreise“, fasst Dr. Klaus Böltz, Präsident des BSHD, die Zahlen zusammen. „Aber während der Rundholzpreis insbesondere in unseren europäischen Nachbarländern, also in den Rohstoffmärkten unsere Mitbewerber um den globalen Schnittholzmarkt, in 2011 sank, zog der Preis in Deutschland nochmals an. Im Ergebnis passen die heimischen Rundholzpreise nicht mehr zu den internationalen Schnittholzpreisen. Und das geht nicht nur zu Lasten der Ertragslage der Betriebe, sondern schwächt die Konkurrenzfähigkeit deutscher Schnittholzprodukte insgesamt.“</p>
<p class="MsoNormal">Der Ländervergleich des BSHD zeigt eindrücklich, wie groß die Diskrepanz bei den Fichterundholzpreisen ist: Das mit Abstand niedrigste Preisniveau wiesen Russland und Kanada auf. Während sich die Fichte im Leitsortiment der Stärkeklasse 2 b beispielsweise in den skandinavischen und baltischen Ländern in einem Preisrahmen von 50 - 60€ bewegte, lag der Preis in der D-A-CH-Region jenseits von 90€ je fm. Dabei belegte Deutschland im Ländervergleich mit deutlichem Abstand den Spitzenplatz. „Mit dem Schnittholz aus diesen Ländern konkurrieren wir aber nicht nur auf unseren angestammten Exportmärkten. Diese Lieferanten machen uns auch auf dem Binnenmarkt zu schaffen“, so Böltz weiter. Doch selbst Unternehmen in Ländern mit vergleichsweise niedrigem Rundholzpreisniveau meldeten aufgrund der nach wie vor schlechten Baukonjunktur in Folge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise schlechte Ertragslagen. Was allerdings der Sägeindustrie im Ausland bislang nur Kopfzerbrechen bereitet, bringt die deutsche Sägeindustrie mittlerweile in einen zunehmend bedrohlichen Zustand. Zahlreiche Betriebe kämpfen mittlerweile um die Existenz.</p>
<p class="MsoNormal">Doch nun zeichne sich zum Jahresende eine Trendumkehr ab. In den letzten Wochen wurden laut BSHD nicht nur in der deutschen Sägeindustrie erhebliche Kapazitätsanpassungen vorgenommen, um über die Weihnachtsfeiertage hinaus im kommenden Jahr den Druck auf den Rund- und Schnittholzmärkten zu reduzieren. Mittlerweile berichten die ersten Betriebe auch über nachgebende Rundholzpreise: „Die Preisanpassungen reichen jedoch bei Weitem noch nicht aus, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Sägeindustrie zurückzugewinnen“, so Klaus Böltz abschließend mit Ausblick auf das erste Quartal im neuen Jahr. Vor diesem Hintergrund haben einige Unternehmen bereits angekündigt, auf dem aktuellen Niveau bis auf weiteres keine neuen Abschlüsse einzugehen, um die Rohertragskrise nicht noch weiter zu verschärfen.</p>
<p class="MsoNormal">Viele Waldbesitzer hätten jedoch inzwischen erkannt, dass auch ein abgesenktes Rundholzpreisniveau noch attraktiv genug ist, um in den Einschlag zu gehen. Nachhaltiges forstliches Handeln dürfe nicht an der Waldstraße enden, sondern müsse auch die Geschäftsbeziehungen zu der Kundengruppe umfassen, mit der die größten Umsätze generiert würden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Fachgrupe Thermoholz im BSHD setzt die Basis für eine Qualitätssicherungsoffensive</title>
		<link>http://www.holzwissen.net/die-fachgrupe-thermoholz-im-bshd-setzt-die-basis-fur-eine-qualitatssicherungsoffensive/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 07:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Thermoholz]]></category>

		<category><![CDATA[Thermoholz Qualität e.V.]]></category>

		<category><![CDATA[TMT]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 23.02.2011 gründeten 7 Thermoholz Hersteller aus Österreich und Deutschland aus der Fachgruppe Thermoholz im Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD) den Thermoholz-Qualität e.V. Ziel des Vereins ist die Qualitätssicherung für Thermoholz mit einem Qualitätssiegel. Es sollen Standards für verschiedene Verwendungsbereiche definiert werden, um die dynamische Entwicklung des Produktes „Thermoholz“ abzusichern. „Es werden im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 23.02.2011 gründeten 7 Thermoholz Hersteller aus Österreich und Deutschland aus der Fachgruppe Thermoholz im Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD) den Thermoholz-Qualität e.V. Ziel des Vereins ist die Qualitätssicherung für Thermoholz mit einem Qualitätssiegel. Es sollen Standards für verschiedene Verwendungsbereiche definiert werden, um die dynamische Entwicklung des Produktes „Thermoholz“ abzusichern. „Es werden im Markt Versprechen zu Thermoholz gegenüber dem Verbraucher abgegeben, die nicht einhaltbar sind.“ so der Vorsitzende der neuen Gütegemeinschaft Rainer Buchmann, Menz Holz. „Wir müssen die Fehler aus der<br />
Vergangenheit vermeiden, die für andere dauerhafte Holzprodukte gemacht wurden und frühzeitig für Vertrauen in das Produkt sorgen. Zentrales Thema für Thermoholz ist nach wie vor die Dauerhaftigkeit, hier wird ein hoher Vertrauensvorschuss des Verbrauchers benötigt, der nicht enttäuscht werden darf. Die Quittung würden wir erst viel später erhalten, aber mit nachhaltiger Wirkung.“, ergänzt Detlef Zemlin der stellvertretende Vorsitzende. Der Thermoholz-Qualität e.V. möchte mit verlässlichen Kriterien und einer Produktionskontrolle durch unabhängige Wissenschaftler das Vertrauen des Verbrauchers gewinnen.<br />
Die Gründer des Thermoholz-Qualität e.V. sind:</p>
<ul>
<li> Firstwood GmbH</li>
<li> Herbert Hagensieker Sägewerk GmbH</li>
<li>Holz Schiller GmbH</li>
<li>Holzbodenwerk Krottenthaler GmbH &amp; Co.KG</li>
<li>Menz Holz GmbH &amp; Co. KG</li>
<li>Thermoholz Austria GmbH (Mirako)</li>
<li>Timura Holzmanufaktur GmbH</li>
</ul>
<ul></ul>
<p>Zum Vorsitzenden der Gütegemeinschaft wurde Rainer Buchmann, Menz Holz, zu seinem Stellvertreter Detlef Zemlin, Firstwood, gewählt, als Geschäftsführer wurde Klaus Kottwitz, BSHD Regionalleiter, bestimmt, die Geschäftsstelle befindet sich in den Räumen des BSHD in der Reinhardtstr. 18 in Berlin.</p>
<p>Gewählt wurde auch der Qualitätsausschuss, der sich aus drei unabhängigen Personen, dem Vorsitzenden und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins zusammensetzen. Als Obmann wurde Klaus Kottwitz bestimmt, als unabhängige Beisitzer wurden Dr. Wolfram Scheiding, Institut für Holztechnologie Dresden und Dr. Christian<br />
Welzbacher , Leibniz Universität Hannover von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Qualitätsausschuss soll die Prüfungen in den Unternehmen beurteilen und über die Erteilung des Qualitätssiegels beschließen, stimmberechtigt sind nur die unabhängigen Mitglieder des Gremiums, der Vorsitzende und der Stellvertreter haben moderierende<br />
Funktion.<br />
Grundlage für die Qualitätssicherung ist ein Kriterienkatalog und die sogenannten „zehn Gebote für Thermoholz“ die vom Institut für Holztechnologie Dresden und Leibniz Universität Hannover in Kooperation und im Auftrag der Thermoholz Hersteller im letztes Jahr entwickelt wurden. Die zehn Gebote für die Erteilung des Qualitätssiegels<br />
Thermoholz lauten:</p>
<ol>
<li>Das Qualitätssiegel bezieht sich auf Thermoholz (thermisch modifiziertes Holz), das allein durch Einwirkung von Wärme bei Temperaturen zwischen 160 °C und 230 °C bei reduziertem Sauerstoffgehalt mit verschiedenen Verfahren hergestellt wird.</li>
<li>Das Holz stammt aus nachhaltig bewirtschafteten, überwiegend europäischen Wäldern oder aus zertifizierten Forstbetrieben?</li>
<li>Die wichtigsten Eigenschaften von mit dem Qualitätssiegel zertifiziertem Thermoholz werden durch unabhängige Dritte nach gültigen Prüfnormen unter Berücksichtigung normativer bzw. gesetzlicher Anforderungen ermittelt.</li>
<li>Mit dem Gütesiegel zertifiziertes Thermoholz erfüllt alle bestehenden normativen bzw. gesetzlichen Anforderungen.</li>
<li>Die Deklaration der wichtigsten Eigenschaften, die typischen Verwendungsbereichen zugeordnet sind, erfolgt durch technische Datenblätter, die frei zugänglich sind. Jede Lieferung ist mit einem Etikett gekennzeichnet, das<br />
Informationen zu Hersteller, Holzart, Behandlungsstufe, Charge sowie Verwendungsbereichen enthält.</li>
<li>Die gleichbleibende Qualität der Produkte mit dem Qualitätssiegel „Thermoholz“ wird durch eine werkseigene Produktionskontrolle (WPK) sichergestellt, die regelmäßig durch unabhängige Dritte überwacht wird. Die Regelungen zur WPK sind in einem Qualitätshandbuch festgelegt.</li>
<li>Die Rückverfolgbarkeit wird durch die Kennzeichnung der Lieferungen mit einem Etikett und die interne Dokumentation beim Hersteller gewährleistet.</li>
<li>Die Produktionsanlagen erfüllen alle rechtlichen und technischen Anforderungen, insbesondere hinsichtlich des Arbeits- und Umweltschutzes.</li>
<li>Die Zertifizierung mit dem Qualitätssiegel &#8220;Thermoholz&#8221; erfolgt durch einen Qualitätsausschuss, dessen Mehrheit durch unabhängige Dritte gebildet wird.</li>
<li>Die jährliche Fremdüberwachung (Einhaltung der Qualitätskriterien) erfolgt durch zwei unabhängige Prüfstellen.</li>
</ol>
<p>Als nächstes wird die Gütegemeinschaft ein Qualitätssiegel festlegen und das notwendige Satzungswerk verabschieden, insbesondere die Qualitätskriterien und Vergaberichtlinien. Ende 2011 sollen die ersten Qualitätssiegel Thermoholz vergeben werden. Das ist ein anspruchsvoller Zeitplan, der bisherige Werdegang des Projektes zeigt allerdings die<br />
Einigkeit und Entschlossenheit der beteiligten Hersteller. Erst vor einem Jahr wurde am 04.02.2010 in Hannover die Fachgruppe Thermoholz im BSHD gegründet, die die Keimzelle für das Qualitätssicherungsprojekt darstellt.</p>
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